Deine Gefühle sind absolut richtig

Sabrina AdamsKommunikation, Körpersprache, PersönlichkeitLeave a Comment

Jedes Gefühl, das du hast ist richtig. Du entscheidest, wie du damit umgehst.

Heute möchte ich dir gerne sagen, dass jedes einzelne deiner Gefühle absolut richtig ist. Und zwar, ob das Trauer, Wut, Freude, Verzweiflung, Euphorie oder Begeisterung ist. Jedes Gefühl hat seine Daseinsberechtigung. Doch in unserer Gesellschaft ist es oftmals so, dass wir nur die positiven Emotionen wie Freude oder Begeisterung zulassen. Es ist immer ok, wenn wir uns freuen oder gut gelaunt sind. 

Negative Gefühle wie Frust, Verzweiflung, Wut oder Trauer werden allerdings nicht so gerne zugelassen. Wir finden es nicht ok, derartige Gefühle zu haben. Uns wird vor allem signalisiert, dass sie nicht in Ordnung sind. Doch auch der Umgang mit negativen Gefühlen ist wichtig.

Du entscheidest, wie du mit deinen Gefühlen umgehst

Meiner Meinung nach geht es ausschließlich darum, wie du dich entscheidest, damit umzugehen. Um diese Entscheidung treffen zu können, ist es im ersten Schritt wichtig, dir diesen Satz zu verinnerlichen: Jedes Gefühl, das ich habe, ist richtig! 

Wenn du dich in einer Situation befindest, in der ein bestimmtes Gefühl in dir aufkommt, geht es darum, dieses Gefühl näher zu analysieren. Wie fühlst du dich gerade? Wie fühlt sich das an und wo macht sich dieses Gefühl bemerkbar? Bekommst du Beklemmungen, schnürt sich dein Hals zu, bekommst du nasse Hände oder zitterst? Achte doch einmal genau darauf, wie sich dieses Gefühl ausdrückt.

Nimm dein aktuelles Gefühl an

Im zweiten Schritt ist es hilfreich, das jeweilige Gefühl zu akzeptieren. Akzeptiere in diesem Moment, dass du dich gerade so fühlst und nimm dein Gefühl an. Vielleicht sagt dir dein Verstand auch, dass du dich über etwas eigentlich gar nicht mehr aufregen solltest. Aber selbst dann empfehle ich dir, dieses Gefühl anzunehmen. 

Betrachte deine Wut oder deine Aufregung einmal etwas genauer. Sieh hin, wie es sich körperlich zeigt und was das mit dir macht. Achte auch genau auf deine Gedanken in diesem Moment. Anstatt dich selbst zu ärgern, dass du dich über etwas aufregst, nimmst du die Situation an. Es ist ok, dass du dich gerade über etwas ärgerst. 

Was steckt hinter deiner Wut?

Jetzt geht es darum, warum du dich über eine bestimmte Situation so sehr ärgerst. Gehen wir davon aus, du ärgerst dich über einen Kollegen, der andere nie zu Wort kommen lässt. Ist dir dann vielleicht Gerechtigkeit besonders wichtig? Deshalb kann es dir auch wichtig sein, dass jeder gleichermaßen zu Wort kommt. Oder bist du eher introvertiert und hast sowieso deine Schwierigkeiten, zu Wort zu kommen? Genau dieser Kollege erschwert es dir auch immer wieder, dass du schon an dir arbeitest.

Jetzt kannst du eine Entscheidung treffen

Wenn du erst einmal herausgefunden hast, was dahintersteckt, kannst du im nächsten Schritt eine Entscheidung treffen. Die Entscheidung, wie du mit diesem Gefühl und dieser Situation umgehst. Regst du dich also weiterhin auf und ist das so für dich in Ordnung? Oder sagst du, dass es dir die Aufregung gar nicht wert ist?

Verinnerliche den Glaubenssatz, dass all deine Gefühle absolut richtig sind. Hast du ein Gefühl, das dich stört, sieh zunächst hin, was es genau für ein Gefühl ist, was mit dir passiert und was du denkst. Dann akzeptierst du alle Gedanken, deine körperlichen Reaktionen und das komplette Gefühl. 

Du musst es nicht toll finden und auch nicht lieben. Es geht nur darum, das Gefühl anzunehmen. Wenn du erst einmal weißt, was dahintersteckt, kannst du auch eine Entscheidung treffen, wie du damit umgehen möchtest. Du übernimmst somit die Verantwortung dafür, wie du jetzt handelst.  

Wenn du es schaffst, dass für dich all deine Gefühle richtig sind, bist du für dich richtig. Wenn du den Ärger über eine Situation nicht gut findest, nimmst du dich nicht an, wie du bist. Sagst du jedoch, dass all deine Gefühle richtig sind, sagst du damit indirekt, dass auch du richtig bist.

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Wie gehst du bisher mit deinen Gefühlen um? Nimmst du deine negativen Emotionen bereits an und weißt, wie du damit umgehen kannst? Ich freue mich auf einen Einblick dazu in den Kommentaren.

Falls dir das noch nicht gelingt und du an deinen negativen Emotionen immer wieder innerlich zerbrichst, unterstütze ich dich sehr gerne. Vereinbare dafür einfach ein unverbindliches Erstgespräch und wir können uns etwas näher kennenlernen.

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