3 Gründe, warum du dich unwohl fühlst, wenn du dich zeigst und vor Menschen sprichst

Sabrina AdamsCoaching, Kommunikation, Persönlichkeit, SprechenLeave a Comment

Unwohlsein beim Sprechen - Sabrina Adams - Kommunikationstraining & Persönlichkeitsentwicklung

Kennst du das? Du stehst vor Menschen und sollst dich zeigen, etwas sagen oder etwas präsentieren. Alle Blicke sind auf dich gerichtet. Alle hören dir zu. Du fühlst dich immer unwohler. Du merkst, wie die Sicherheit Stück für Stück abnimmt.

Ich denke, jeder von uns kennt dieses Gefühl des Unwohlseins, wenn wir uns zeigen. Manche haben es in Situationen vor vielen Menschen, andere wiederum schon vor wenigen Menschen.

Deshalb möchte ich dir heute 3 Gründe nennen, warum du dich unwohl fühlst, wenn du dich zeigst und vor Menschen sprichst.

Ich beschäftige mich schon sehr lange mit dem Thema Selbstwert. Hierbei stelle ich mir immer wieder die Frage, was hinter dieser Unsicherheit steckt. Warum kommt es zu Situationen, in denen wir anfangen zu zittern und schwitzen, wir rot werden, sich unsere Brust zuschnürt und wir uns unwohl fühlen?

Die folgenden 3 Gründe wurden in diesem Zusammenhang immer wieder genannt.

1. Wir könnten etwas Falsches sagen oder tun

Oft haben wir Angst, einen Fehler zu machen. Die Frage ist nur, wovor wir genau Angst haben. Was passiert uns denn in dem Moment, in dem wir etwas Falsches sagen? Wir werden angreifbar. Die Menschen könnten denken, wir wären inkompetent. Sie könnten uns kritisieren oder falsch von uns denken.

Diese Angst schmälert unsere Selbstsicherheit sehr. Wenn wir uns zeigen, viele Blicke auf uns gerichtet sind und alle genau zuhören kommt diese Angst in uns auf.

2. Wir haben Angst, blöd rüberzukommen

Ebenfalls machen wir uns Sorgen, dass wir komisch wirken, inkompetent oder nicht souverän rüberkommen. Wir haben also Angst vor einer negativen Bewertung. Wir machen uns Sorgen, in diesem Moment abgewertet zu werden. Wir möchten auch nicht, dass andere schlecht über uns denken.

3. Wir machen uns Sorgen, den Ansprüchen anderer nicht gerecht zu werden

Wir haben also nicht die Sorge, unseren eigenen Ansprüchen nicht gerecht zu werden. Nein, wir machen uns Gedanken darüber, den anderen nicht gerecht zu werden. Wir gehen davon aus, dass unsere Zuhörer und Zuschauer einen anderen Anspruch an uns haben und etwas Bestimmtes von uns erwarten.

Deshalb haben wir Angst, diese scheinbar an uns gerichteten Erwartungen nicht zu erfüllen. Wir denken, dass die Menschen dann von uns enttäuscht sein könnten.

Doch was steckt hinter all diesen Ängsten?

1. Die Angst vor Ablehnung

Es steckt die große Angst dahinter, abgelehnt zu werden. Wir Menschen haben alle das Bedürfnis der Zugehörigkeit. Wir möchten alle zu einer Gruppe gehören, gemocht werden und ein Teil der Gesellschaft in welcher Form auch immer sein.

Wenn wir etwas Falsches sagen oder machen, könnte die Gefahr der Ablehnung bestehen. Wenn wir vor anderen blöd rüberkommen, könnten wir ebenfalls abgelehnt werden. Erfüllen wir Erwartungen und Ansprüche anderer Menschen nicht, befürchten wir auch wieder abgelehnt zu werden.

2. Wir möchten geschätzt werden

Neben dem Bedürfnis der Zugehörigkeit kommt auch noch das Bedürfnis dazu, dass wir geschätzt, gemocht und geliebt werden wollen. Wenn wir jedoch abgelehnt werden, werden wir in diesem Moment nicht geschätzt. Dann fühlen wir uns automatisch auch nicht mehr geliebt.

Wir haben Angst davor, als Mensch abgelehnt zu werden. Also mit unserer Persönlichkeit, mit dem, was wir sind und dem, was uns als Mensch ausmacht. Wir werden also nicht für unsere einzigartige Persönlichkeit geschätzt. Und das ist das tiefste Bedürfnis, das wir haben. Es ist nur gleichzeitig verbunden mit einer der größten Ängste.

In dem Moment, in dem wir uns zeigen, wie wir sind, droht die Gefahr, dass genau diese Persönlichkeit abgelehnt wird.

Deshalb fällt es sehr vielen Menschen unglaublich schwer, sich wirklich zu zeigen und die eigenen Persönlichkeit nach außen zu tragen. Hierbei ist es egal, ob wir live, vor der Kamera oder in ein Mikrofon sprechen – wir zeigen uns einfach vor Menschen. Hierbei ist die Gefahr groß, dass wir von jemandem abgelehnt oder nicht geschätzt werden.

Wir können uns aber auch schon in einem Gespräch mit nur einer Person unwohl fühlen. Es kommt immer auf die Situation und unsere eigene Stimmung an.

Wenn du dir genau dessen bewusst wirst, hilft es dir ungemein, mit diesem Unwohlsein umzugehen

Wenn du wahrnimmst, dass du dich unsicher und unwohl fühlst und weißt, woher dieses Gefühl kommt, kannst du auch damit umgehen. Es geht nicht darum, diese Unsicherheit einfach wegzuschieben und loszuwerden. Es geht vielmehr um das Erkennen und das Verstehen der Gründe. Sobald du weißt, was tatsächlich dahintersteckt, kannst du dich auch bewusst verhalten.

Dann kannst du dich entscheiden, wie du damit umgehst und was du daraus machst. Nur so hast du die Möglichkeit und die Chance, wieder in deine Selbstsicherheit zu kommen.

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Genau diese Selbstsicherheit ist auch Thema meines neuen Sichtbarkeitskurses

Mein neues Gruppencoaching startet im März 2022. Hierbei geht es darum, wie du mit deiner Persönlichkeit sichtbar wirst. Du lernst, wie du dich zeigen kannst und dich gleichzeitig dabei wohlfühlst. Denn was nutzt es dir schon, wenn du dich zeigst, dich aber richtig unwohl dabei fühlst und keine Freude daran hast?

Der Kern ist genau dieser, dass du zunächst erkennst, wer du bist. Dann verinnerlichst du deinen Wert und trägst diese Einzigartigkeit mit großer Freude nach außen. So wird deine Persönlichkeit mit deiner Körpersprache, deiner Stimme, deiner Art zu sprechen und mit deinem gesamten Ausdruck sichtbar.

Wenn du selbst von dir begeistert bist, wirst du garantiert auch andere Menschen von dir und deinem Angebot begeistern.

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