Reden kann doch jede:r – oder? Klar, wir alle kommunizieren jeden Tag. Und trotzdem geht dabei vieles schief: Missverständnisse, unausgesprochene Erwartungen, seltsame Stimmungen. Kommunikation ist eben nicht nur „reden“. Sie ist ein komplexes Zusammenspiel aus Worten, Körpersprache, innerer Haltung und echtem Zuhören. Damit sie gelingt, ist es wichtig, Kommunikation zu verstehen und bewusst zu kommunizieren.
In diesem Artikel zeige ich dir, was Kommunikation ist, welche Arten und Modelle es gibt und welche 5 häufigen Kommunikationsprobleme auftreten und wie du sie erkennst. Außerdem lernst du meine goldenen Regeln kennen, um deine Kommunikation zu verbessern.
Das Wichtigste zu Kommunikation auf einen Blick:
- Mit Kommunikation gestaltest du deine Beziehungen, schaffst Verbindung und verständigst dich.
- Es gibt 3 Arten der Kommunikation: die verbale, paraverbale und nonverbale Kommunikation.
- Bei der Kommunikation gibt es eine sendende Person, die eine Botschaft losschickt und eine empfangende Person, die sie empfängt. – Das macht Kommunikation vielschichtig und störanfällig.
- 5 typische Kommunikationsproblemen zu kennen, hilft dir, diese frühzeitig aus der Welt zu schaffen.
- Kommunikation gelingt vor allem, wenn du klar kommunizierst, aufmerksam zuhörst und deinem Gegenüber wertschätzend und respektvoll begegnest.
Inhalte
Definition: Was ist Kommunikation?
Kommunikation heißt: Menschen tauschen bewusst oder unbewusst Informationen, Gefühle und Gedanken aus. Dafür gibt es verschiedene Kanäle wie Sprache, Schrift oder Körpersprache, um deine Nachricht zu senden. Jede Nachricht, die du sendest, wird von deinem Gegenüber interpretiert und beantwortet.
Deine Kommunikation beeinflusst, wie du deine Beziehungen gestaltest und wie andere Menschen dich wahrnehmen. Gleichzeitig ermöglicht sie dir, deine Persönlichkeit zu zeigen und dich so wie du bist auszudrücken.
Kommunikation bedeutet daher:
- in Beziehung treten,
- Verbindung schaffen,
- miteinander umgehen
- und sich verständigen.
Diese 5 Kommunikationsarten helfen dir, Kommunikation zu verstehen
Wenn du an Kommunikation denkst, fällt dir wahrscheinlich erstmal die verbale Kommunikation via Worte und Sprache ein. Doch Kommunikation ist viel mehr als der Inhalt, den du an jemanden sendest. Verschränkte Arme, fehlender Blickkontakt oder ein genervter Tonfal: All das ist Kommunikation!
Die 5 Kommunikationsarten helfen dir, diese Ebenen voneinander zu unterscheiden und zu verstehen:
1. Kommunikationsart: Verbale Kommunikation
Die verbale Kommunikation ist das Was, wenn wir uns austauschen. Also der Inhalt und die Information. Diesen Inhalt drückst du durch deine Wortwahl und Formulierung aus. Daher ist diese Kommunikationsart von der sprechenden Person leicht steuerbar.
2. Kommunikationsart: Paraverbale Kommunikation
Die paraverbale Kommunikation umfasst alle prosodischen Elemente beim Sprechen.
Dazu gehören: Stimmklang, Sprechmelodie, Betonung, Sprechpausen, Lautstärke, Tonhöhe und Sprechtempo.
Die paraverbale Kommunikation spielt bei der Interpretation der Botschaft eine wichtige Rolle und ist das Wie beim Sprechen. Sie steht also für die Art und Weise, wie der Inhalt gemeint ist.
3. Kommunikationsart: Nonverbale Kommunikation
Deine Körpersprache, Mimik, Gestik und Haltung sagen oft mehr als deine Worte. Ein offenes Lächeln oder verschränkte Arme beeinflussen die Art, wie deine Botschaft aufgenommen wird. – Mal passiert das bewusst, meistens jedoch eher unbewusst.
Die nonverbale Kommunikation findet in jeder zwischenmenschlichen Begegnung statt und gibt dem Inhalt eine Bedeutung. – Denn sie drückt aus, auf welche Art und Weise dieser verstanden werden soll und sendet häufig implizite Nachrichten.
4. Kommunikationsart: Schriftliche Kommunikation
E-Mails, Briefe, Social-Media-Posts oder Chatnachrichten gehören zur schriftlichen Kommunikation. Es geht dabei um die Information beim Schreiben. Die sendende Person übermittelt also den Inhalt in Form von Zeichen über ein Medium.
Während sich die verbale, paraverbale und nonverbale Kommunikation auf das Sprechen bezieht, geht es bei der schriftlichen Kommunikation um das geschriebene Wort. – Das Was in der medialen Kommunikation.
5. Kommunikationsart: Visuelle Kommunikation
Hier geht es um die Kommunikation über das Sehen. Dafür wird der Inhalt über visuelle Elemente dargestellt. Dazu gehören Grafiken, Bilder, Diagramme, Animationen, Illustrationen oder Präsentationen. Die visuelle Kommunikation ist das Wie in der medialen Kommunikation.
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Die 5 wichtigsten Kommunikationsmodelle
Kommunikation kann kompliziert wirken, da sie auf so verschiedene Arten stattfindet. Damit du sie besser verstehst und bewusster nutzen kannst, habe ich dir die 5 wichtigsten Kommunikationsmodelle zusammengefasst. Sieh diese Modelle nicht als starre Konstrukte, sondern eher als Werkzeuge, die du für dich anpassen darfst.
Die 5 wichtigsten Kommunikationsmodelle, mit denen ich als Expertin für Kommunikation arbeite:
1. Kommunikationsmodell: Sender-Empfänger-Modell nach Shannon und Weaver
Die Mathematiker Claude E. Shannon und Warren Weaver entwickelten in den 1940er Jahren das Sender-Empfänger-Modell, das auch als Shannon-Weaver-Modell bekannt ist.
Das Prinzip ist simpel: Senden und Empfangen einer Nachricht
Eine sendende Person schickt eine Nachricht, eine empfangende Person erhält sie. Dafür codiert bzw. verschlüsselt die sendende Person ihre Botschaft, indem sie den Inhalt und die Information in Sprache oder Schrift umwandelt.
Die empfangende Person decodiert bzw. entschlüsselt diese dann wieder, um sie zu verstehen.
2. Kommunikationsmodell: 4-Ohren-Modell nach Schulz von Thun
Der Kommunikationspsychologe Friedemann Schulz von Thun entwickelte 1981 das Kommunikationsquadrat, das auch als „4 Ohren Modell“ bekannt ist. Er fand heraus, dass eine Nachricht mehrere Botschaften gleichzeitig enthält. Das macht die menschliche Kommunikation störanfällig und verursacht häufig Missverständnisse und Konflikte.
Laut diesem Modell hat eine Nachricht 4 Seiten: Einmal die „vier Schnäbel“ auf der Seite der sendenden Person, und einmal die „vier Ohren“ auf der Seite der empfangenden Person. Dazu gehören:
- Sachinhalt,
- Selbstoffenbarung,
- Beziehung
- und Appell.
3. Kommunikationsmodell: Eisbergmodell nach Freud
Das Eisbergmodell ist ein bekanntes Kommunikationsmodell aus der Psychologie und Pädagogik. Es zeigt, dass es in der Kommunikation eine sichtbare Sachebene und eine unsichtbare Beziehungsebene gibt.
Zur bewussten, sichtbaren Sachebene gehören etwa 20 % unserer Kommunikation:
- Diese Ebene liegt oberhalb des Wassers und stellt die Eisbergspitze dar.
- Sie umfasst Fakten und Informationen, die du mit Worten ausdrückst.
- Die Sachebene ist Teil der verbalen Kommunikation.
Die unbewusste, unsichtbare Beziehungsebene sind die restlichen 80 %:
- Sie befindet sich unterhalb der Wasseroberfläche und macht den größten Teil des Eisbergs aus.
- Gefühle, Werte und Erfahrungen, die du hauptsächlich durch Stimme und Körpersprache übermittelst, gehören dazu.
- Diese Ebene ist Teil der paraverbalen und nonverbalen Kommunikation.
4. Kommunikationsmodell: 5 Axiome der Kommunikation nach Watzlawick
Das Kommunikationsmodell von Paul Watzlawick aus dem Jahr 1969 zeigt: Du kannst nicht nicht kommunizieren. – Denn dein Körper sendet immer Signale, sobald du einem anderen Menschen begegnest.
Seine 5 Axiome beschreiben, wie Kommunikation immer Beziehung, Inhalt und Kontext beeinflusst und Wirklichkeit konstruiert.
1. Axiom: Du kannst nicht nicht kommunizieren
Alles Verhalten ist Kommunikation. Das heißt, du kommunizierst immer, sobald du einem anderen Menschen begegnest.
2. Axiom: Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und Beziehungsaspekt
Zum Inhaltsaspekt gehören alle Sachinformationen und Fakten. Der Beziehungsaspekt drückt aus, wie du zu deinem Gesprächspartner stehst.
3. Axiom: Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung
Deine Kommunikation hat immer eine Wirkung auf dein Gegenüber. Somit ist sie Ursache für die Reaktion deines Gegenübers.
4. Axiom: Menschliche Kommunikation nutzt analoge und digitale Modalitäten
Zu den analogen Modalitäten gehören die paraverbale und nonverbale Kommunikation über deine Stimme und Körpersprache. Zur digitalen Modalität gehört die verbale Kommunikation über Sprache oder Schrift.
5. Axiom: Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär
Symmetrische Kommunikation bedeutet, auf Augenhöhe zu kommunizieren. Bei der komplementären Kommunikation ist eine beteiligte Person der anderen untergeordnet.
5. Kommunikationsmodell: Klientenzentrierte Gesprächsführung nach Rogers
Das Modell der klientenzentrierten Gesprächsführung wurde 1964 vom US-amerikanischen Psychotherapeuten Carl Rogers entwickelt. Im Fokus stehen dabei Empathie, Wertschätzung und Kongruenz. Ziel ist, dass sich Gesprächspartner:innen verstanden fühlen und ihre Gedanken frei äußern.
Dafür entwickelte Rogers 3 Haltungen, mit denen sich Personen in einem Gespräch begegnen.
1. Haltung der klientenzentrierten Gesprächsführung: Wertschätzung
Wertschätzung ist nach Rogers die bedingungslose Annahme der anderen Person. Das bedeutet, dass du dein Gegenüber so akzeptierst, wie es ist, und dessen Persönlichkeit nicht bewertest. Stattdessen bist du wertfrei und bringst Mitgefühl und Sympathie mit.
2. Haltung der klientenzentrierten Gesprächsführung: Empathie
Empathie bedeutet, dich in die innere Welt deines Gegenübers einzufühlen, ohne deine eigenen Empfindungen einzubringen. Es geht also darum, die andere Sichtweise wirklich zu verstehen.
3. Haltung der klientenzentrierten Gesprächsführung: Kongruenz
Kongruenz bedeutet, dich deinem Gegenüber so zu zeigen, wie du bist. – Ohne in eine Rolle zu schlüpfen und dich zu verstellen. Bist du in deinem Auftreten kongruent, schaffst du Nähe und Vertrauen.
Wie 5 typische Kommunikationsprobleme entstehen und wie du sie erkennst
Kommunikation ist störanfällig und läuft daher selten perfekt ab. – Oft kommt es dabei zu Missverständnissen und Konflikten. Das ist normal. Doch je früher du Kommunikationsprobleme erkennst, desto bewusster kannst du darauf reagieren und sie aus der Welt schaffen.
Zu den 5 typischen Kommunikationsproblemen gehören:
1. Kommunikationsproblem: Mangelnde Aufmerksamkeit
Hörst du deinem Gegenüber nicht aufmerksam zu, bekommst du nicht mit, was es sagt, und es kommt zu Missverständnissen. Aktives Zuhören ist daher der Schlüssel, um dein Gegenüber wirklich zu verstehen und dessen Sichtweise nachzuvollziehen. Erst dann kannst du auch gezielt auf das Gesagte eingehen.
2. Kommunikationsproblem: Fehlende Klarheit
Wenn du von links nach rechts erzählst und Schleifen drehst, ist es schwer, dir zu folgen. Dann schweift dein Gegenüber vom Gesagten ab und verliert die Aufmerksamkeit. Als Konsequenz fühlst du dich nicht gehört und missverstanden. Erst wenn du deine Botschaft klar rüberbringst, kann sie auch so verstanden werden.
3. Kommunikationsproblem: Falsche Vermutungen
Das passiert uns allen: Du sprichst mit deinem Gegenüber und vermutest Dinge, die du nicht weißt. Du nimmst an, dass dein Gegenüber etwas Bestimmtes über dich denkt, sich wie auch immer fühlt und interpretierst verschiedene Dinge. Genau aus diesen Vermutungen ergeben sich schnell Konflikte. Denn meistens entsprechen sie nicht der Wahrheit.
4. Kommunikationsproblem: Voreilige Bewertungen
Auch ein sehr menschliches Verhalten: Sobald du eine Aussage hörst, bewertest du sie und bist sofort bei dir: Wie denkst du über das Thema, wie hättest du in der Situation gehandelt? Anstatt deinen Fokus darauf zu richten, was dir dein Gegenüber sagt, verlierst du den Blick für einen offenen Austausch.
5. Kommunikationsproblem: Unterschiedliche Standpunkte
Wenn du mit deinem Gegenüber unterschiedlicher Meinung bist, fällst du wahrscheinlich wie die meisten Menschen in einen Kampf. Ein Kampf, in dem du deinen Standpunkt verteidigst. – Mit dem Ziel, dass dein Gegenüber die eigene Meinung aufgibt und dir recht gibt. Dabei können kontrovers geführte Gespräche den Horizont erweitert und zur Reflektion anregen.
Willst du deine Gedanken klar zum Ausdruck bringen und mit deinen Ideen und deiner Botschaft verstanden werden? Im 3-Punkte-Plan (0 Euro) erfährst du, wie du klar und auf den Punkt kommunizierst.
5 goldene Kommunikationsregeln, um deine Kommunikation zu verbessern
Wenn du deine Kommunikation verbessern möchtest, um wertschätzende Gespräche auf Augenhöhe zu führen, helfen dir meine 5 Kommunikationsregeln. Denn klare, authentische Kommunikation ist kein Zufall. – Sie lässt sich lernen.
1. Kommunikationsregel: Aktiv zuhören
Für mich ist das die Grundlage gelungener Kommunikation: Lern mit deiner vollen Aufmerksamkeit bei deinem Gegenüber zu sein und aktiv zuzuhören. Nur so entsteht echte Verbindung, denn die andere Person fühlt sich gesehen und verstanden.
2. Kommunikationsregel: Klarheit schaffen
Wenn du klar kommunizierst, drückst du das aus, was du ausdrücken willst. Formulier dafür deine Botschaft einfach und verständlich und sei so präzise wie möglich. Bezieh dabei nicht nur deine Worte, sondern auch deine Stimme und Körpersprache ein.
Ein Beispiel: Statt „Wir sollten die Strategie vielleicht noch einmal überdenken.“ sag: „Lass uns die Strategie bis Freitag überarbeiten, damit wir nächste Woche starten können.“
3. Kommunikationsregel: Körpersprache bewusst einsetzen
Deine Haltung, Mimik und Gestik unterstützen im besten Fall deine Botschaft. Lern dafür deine Körpersprache kennen und schau, wie du sie bewusst nutzen kannst. Dabei geht es nicht ums Verstellen. Es geht darum, dich auch mit den Signalen deines Körpers authentisch auszudrücken.
4. Kommunikationsregel: Entwickle deinen eigenen Stil
Schau, welcher Kommunikationsstil zu dir und deiner Persönlichkeit passt. Damit Kommunikation gelingen kann, ist es wichtig, dass du dich zeigst, wie du bist: nahbar und authentisch.
Setz dich dafür im ersten Schritt mit dir auseinander. Danach schaust du, wie du aktuell kommunizierst und was sich bereits stimmig anfühlt. Denk dabei an die 3 Ebenen verbal, nonverbal und paraverbal.
5. Kommunikationsregel: Bleib bei dir
Im Dialog fühlen sich viele Menschen schnell angegriffen und machen zu. Um das zu verhindern, bleib bei dir und deinen eigenen Gefühlen und Bedürfnissen. Dabei helfen dir Ich-Botschaften. Dort sprichst du aus deiner Perspektive und deine Aussagen wirken weniger vorwurfsvoll.
Ein Beispiel: Statt „Das stresst mich, wenn du das so sagst.“ sagst du: „Ich fühle mich gestresst, da deine Aussage in mir Druck erzeugt.“
Fazit
Mit deiner Kommunikation gestaltest du die Beziehung zu deinen Mitmenschen, schaffst Verbindung und verständigst dich. Damit Kommunikation gelingt, ist es wichtig, sie zu verstehen. Dabei helfen dir die 3 verschiedenen Kommunikationsarten: verbal, paraverbal und nonverbal. Auch die 5 wichtigsten Kommunikationsmodelle wie das Eisbergmodell zeigen dir, wie vielschichtig Kommunikation ist und wieso es dabei oft zu Missverständnissen und Konflikten kommt.
Wenn du klar kommunizierst, deinem Gegenüber aktiv zuhörst, bei dir bleibst und dich in Gesprächen authentisch und echt zeigst, verbessert du deine gesamte Kommunikation enorm. Das passiert nicht einfach so, sondern erfordert von dir Bewusstsein und Übung. Wenn du dir Unterstützung dabei wünschst, trag dich gerne in meinen gratis Newsletter ein und erhalte regelmäßig wertvolle Impulse.
FAQ – Häufige Fragen zu Kommunikation
Was macht eine gute Kommunikation aus?
Eine gute Kommunikation findet auf Augenhöhe mit gegenseitiger Wertschätzung und Respekt statt. Damit Kommunikation gelingen kann, ist es wichtig, dass du bewusst kommunizierst, aufmerksam zuhörst und auf dein Gegenüber eingehst.
Stimmt es, dass die Körpersprache den wichtigsten Teil der Kommunikation ausmacht?
Vielleicht hast du schonmal von der 55-38-7 Regel nach Mehrabian gehört. Sie besagt, dass in der Kommunikation 55% die Körpersprache, 38% die Stimme und 7% der Inhalt ausmacht. Korrekt ist jedoch: In der Kommunikation sind alle Ausdruckskanäle wichtig, die verbale, paraverbale und nonverbale Kommunikation. Dabei sind die paraverbale und nonverbale Kommunikation beziehungsgestaltend.
Schließen sich Authentizität und berufliche Professionalität in der Kommunikation aus?
Ganz im Gegenteil. Gerade im beruflichen Kontext ist es wichtig, dass du dich als die Person zeigst, die du bist. Jedoch sollte Authentizität nicht mit übertriebener Ehrlichkeit verwechselt werden, bei der du alles sagst, was du im Innern denkst. Authentizität geht mit einem hohen Bewusstsein über dich selbst und einem empathischen Gespür für die Situation einher.
Ist schriftliche Kommunikation störanfälliger?
Schriftliche Kommunikation findet hauptsächlich mittels verbaler Kommunikation statt: mit unseren Worten. Da die paraverbale und nonverbale Kommunikation dabei fehlen, werden Emotionen schlechter transportiert und die empfangende Person hat noch mehr Spielraum für Interpretationen.






2 Comments on “Alles über Kommunikation – Definition, Arten, Modelle & Probleme”
Guten Tag!
Ich schreibe derzeit meine Bachelorarbeit über Kommunikation und bin über deine tolle Website gestolpert. Vor allem bei der Einteilung der verschiedenen Kommunikationsarten stoße ich leider immer wieder auf eine Wand, da ich hierzu bis jetzt keine Quellen finden konnte.
Dürfte ich dich nach deinen Quellen für die 5 Arten der Kommunikation fragen?
Vielen lieben Dank dir und sonnige Grüße!
Tara
Liebe Tara,
ich freue mich, dass du mir schreibst und dir meine Website gefällt. Toll, dass du deine Bachelorarbeit über Kommunikation schreibst. Welches Thema hast du gewählt? Klar darfst du mich danach fragen.
Mir ist bei der Recherche aufgefallen, dass es hier unterschiedliche Begrifflichkeiten und Definitionen gibt. Manche sprechen von „Kommunikationsarten“, andere von „Kommunikationsformen“ und dann gibt es noch weitere Begriffe wie „Ausdruckskanäle“ etc. Hinzu kommt, dass unter ein und demselben Begriff andere Inhalte aufgeführt werden. Mir scheint es als gäbe es hier keine klare Abgrenzung.
Im Rahmen meiner Masterarbeit habe ich die verbale, nonverbale und paraverbale Kommunikation voneinander abgegrenzt und hier die Quelle von Büttner, C./Quindel, R. genutzt. Sie sprechen von den drei Ausdruckskanälen. Was möchtest du denn genau voneinander abgrenzen bzw. was ist Inhalt deiner Arbeit? Vielleicht kann ich dir dann eine klarere Antwort geben.
Hilft dir das schonmal weiter?
Sonnige Grüße zurück,
Sabrina